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Das LehmbruckMuseum Duisburg widmet die nächste plastikBAR am Donnerstag, 28.04.2016, 19h dem Duisburger Künstler Heinz Kiwitz.

Foto: Frank-M. Fischer

plastikBAR im LehmbruckMuseum - Heinz Kiwitz - Abend 28.04.2016

Die plastikBAR im LehmbruckMuseum Duisburg widmet ihre nächste Ausgabe am Donnerstag, 28. April 2016, Beginn 19:00 Uhr dem Duisburger Künstler Heinz Kiwitz. Winfried Kloer und Manfred Tietz befassen sich mit dem Werk des Künstlers, der von 1910-1938 lebte.

plastikBAR im Lehmbruck Museum: Kiwitz Abend mit Winfried Kloer und Manfred Tietz

Die kommende plastikBAR am 28. April 2016, 19 Uhr, ist dem deutschen Künstler Heinz Kiwitz (1910-1938) gewidmet. Winfried Kloer und Manfred Tietz, ehemalige Lehrer am Steinbart-Gymnasium in Duisburg, geben einen umfassenden Einblick in den künstlerischen Kosmos des Duisburgers.

Interessierte haben die Chance ausgewählte Kiwitz-Werke aus der rund 300 Druckgraphiken starken Sammlung des Lehmbruck Museums exklusiv im Lehmbruck-Trakt zu betrachten. Im Laufe vieler Jahre der Nachforschung in Form von Interviews mit Zeitgenossen und Recherchen in Gestapo-Akten ist die aufwendige Publikation "Heinz Kiwitz 1910-1938" von Manfred Tietz entstanden und 2014 publiziert worden.

„Die Kunst geht immer gegen die Tyrannei und mit der Freiheit.“

Der 1910 in Ruhrort geborene Holzschnittkünstler und Graphiker, studierte von 1928 bis 1931 an der Kunstgewerbeschule in Essen bei Karl Rössing. Seine gesellschaftskritischen Werke ließen ihn zur Zielscheibe des heranziehenden Nationalsozialismus werden. 1933 wurde sein Atelier von der SA überfallen, er selbst wurde verhaftet und ins Konzentrationslager Kemna gebracht und später in das Lager Börgermoor bei Papenburg verlegt.       

In den Folgejahren entstanden u.a. die Holzschnitt-Folgen "Der wahrhaftige Pilgrim" und "Die Historie von der schönen Lau". Im Januar 1937 emigrierte Kiwitz nach Kopenhagen, wo er ein Studienplatz sowie ein Atelier an der Kunstakademie innehatte. Später emigrierte er dann nach Paris und wendet sich sofort nach seiner Ankunft in einem Zeitungsartikel mit dem Titel "Absage eines Künstlers an Hitler" vehement gegen die NS-Diktatur. Im März 1938 reiste Heinz Kiwitz nach Spanien und wurde Mitglied der Internationalen Brigaden. In der Schlacht am Ebro ist er vermutlich gefallen, über genaue Hintergründe des frühen Todes von Heinz Kiwitz ist jedoch nichts Weiteres bekannt.

Der Eintritt kostet 9,00 € inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt für Schüler, Studenten, Azubis 5,00 €)


TAG: dufansn11011
Veröffentlicht am 25.04.2016 um 20:16 durch Von: Frank-M. Fischer in AUSGEHEN, DUISBURG, KULTUR, _Top-Meldung
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