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High Five - vier Kunststudentinnen der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Patricia Murawski, Jeannice Keller, Claire Zumstein und Angelika Schori präsentieren im Kunstverein Duisburg ein Kunstprojekt. Eröffnung 21.03.2014, 19:00 Uhr.

Foto: Frank-M. Fischer

High Five - vier Kuenstlerinnen im Kunstverein Duisburg ab 21.03.2014

Jeannice Keller, Patricia Murawski, Angelika Schori und Claire Zumstein sind vier Künstlerinnen, die gegenwärtig in Basel Freie Kunst studieren und sich dort kennengelernt haben. Bei einem gemeinsamen Essen kam ihnen die Idee zusammen an ihren Herkunftsorten auszustellen.

Der Beginn ist im Kunstverein Duisburg am Weidenweg, danach geht es voraussichtlich nach Paris (dort ist Angelika Schori als Artist in Residence eingeladen), nach Appenzell und dann nach Genf, Lausanne oder Bern. Das Kunstprojekt der vier Künstlerinnen ist völlig frei, sie inspirieren sich gegenseitig, vertreten unterschiedliche Positionen, die durchaus ineinander übergehen können, aber nicht müssen.

Materialität, Linie, Komposition, Raum und Geste sind die 5 Eigenschaften, die den Künstlerinnen gemeinsam sind. Das Zusammenspiel dieser 5 Bereiche der Malerei wird prozessual entwickelt und dabei gleichzeitig auf die Probe gestellt. Eine spannende Situation sowohl für die Besucher als auch für die Künstlerinnen selbst.

Work in Process ist auch nach der Eröffnung der Ausstellung am kommenden Freitag, 21.03.2014 ab 19:00 Uhr das zentrale Thema, denn auch danach wird weiterentwickelt, bis schliesslich eine Art Übergabe der Staffel an den nächsten Künstler im Kunstverein Duisburg am Weidenweg 10 erfolgt.

Jáchim Fleig wird schon vor dem Ende am 06.04.2014 mit seinen Skultpuren in den Prozess eingreifen... Wir hatten am heutigen Mittwoch, 19.03.2014 schon einmal die Gelegenheit ein wenig reinzuschnuppern und mit Patricia Murawski, Angelika Schori, Jeannice Keller und Claire Zumstein über HIGH FIVE zu sprechen.

Sehen und hören Sie mehr dazu in unserem angefügten Videobeitrag.

Für alle mobilen Nutzer auch hier zu finden!

High Five

Ein Kunstprojekt mit Jeannice Keller, Patricia Murawski, Angelika Schori und Claire Zumstein.

Die in Basel studierenden Künstlerinnen haben sich das Ziel gesteckt, in ihren jeweiligen Heimatregionen gemeinsam auszustellen. Der Auftakt ist in Duisburg, die Heimatstadt der deutschen Künstlerin Patricia Murawski. Ihre „Bang Paintings“ konnte man bereits in zahlreichen Ausstellungen und Aktionen in der Region um Duisburg sehen. So waren die mit ihren Haaren gemalten Werke zuletzt auch in der Ludwiggalerie Oberhausen, in der Ausstellung “Hair! Das Haar in der Kunst - Meisterwerke aus der Sammlung Ludwig“, zu betrachten.

Patricia Murawski wird begleitet von den schweizer Künstlerinnen, Jeannice Keller, Angelika Schori und Claire Zumstein.

Dreh- und Angelpunkte der Ausstellung „High Five“ sind die fünf Eigenschaften die jede Künstlerin als ihre Hauptfähigkeit mitbringt. Damit sind gemeint: Materialität, Linie, Komposition, Raum und Geste.

Das Zusammenspiel dieser fünf Bereiche der Malerei soll in der prozessartigen Aufbausituation (vier Tage) auf die Probe gestellt werden. Zeitlichkeit und Architektur spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die Künstlerinnen nehmen sich die Freiheit experimentell auf die Räumlichkeiten zu reagieren, um die Malereien und Zeichnungen mit dem Raum zu verknüpfen.

So erwartet den Besucher zur Vernissage am 21. März 2014 um 19 Uhr nicht nur ein neues Erscheinungsbild des Atelierhauses, sondern auch die anwesenden Künstlerinnen und Performances. Nach der Eröffnung bleibt die Ausstellung im Prozess. Am Ende erfolgt eine Staffelstabübergabe an den Künstler Jáchym Fleig, der mit seinen Skulpturen Stück für Stück eingreift. Zur Finissage der AusstellungHigh Five“

am 6. April laden der Kunstverein und die Künstlerinnen um 12 Uhr zum Mitbring-Brunch ein.

Kurze Informationen zu den Künstlerinnen

Jeannice Keller

www.jeannicekeller.blogspot.ch

Jeannice Keller setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Malerei auseinander. Einerseits arbeitet sie mit Raumsituationen bei denen sie Eingriffe in Bezug zur Architektur vornimmt, anderseits setzt sie sich mit Fragen zum Bild, Bildformat, Bildträger und Bildoberfläche auseinander. In ihren neueren Bildern untersucht sie den Bildraum. Durch die Handlung des Nähens greift sie ins Bildformat ein. Sie unterstreicht vorhandene Spuren auf dem Stoff durch abnähen und schafft damit Räumlichkeit und Volumen im Bildraum. Nicht Farbe wird für Bilder und Raumeingriffe verwendet, sondern verschiedene alltägliche Materialien wie Klebefolie, Seidenpapier, Putztücher oder bereits gefärbter Stoff.

Patricia Murawski

www.patricia-murawski.de

Das Kernstück in Patricia Murawskis Malereien ist der Körper. Sie trägt den Gedanken des amerikanischen Expressionismus weiter und arbeitet auf meist grossformatigen Bildträgern mit flüssiger Farbe und gestischen Bewegungen. Die Werkserie der Bang Paintings entsteht in Anlehnung an die Tanzart “Headbangen“. Dabei taucht sie ihre Haare in schwarze Farbe und schleudert sie gegen die ungrundierte Leinwand. Dabei entstehen Bilder die durch ihre Energie und Formsprache unverkennbar sind.

Angelika Schori

www.angelikaschori.com

Angelika Schori bedient sich der traditionellen Malerei, fordert aber Raum und Betrachter unaufhörlich heraus - ihr Ziel ist es, eine individuelle Auseinandersetzung mit der Architektur, dem ideellen Raum, seiner Geschichte und Struktur zu erreichen. Gleichzeitig stellt sie aber die Validität von Kunst im Allgemeinen und Malerei im Besonderen zur Diskussion. Es reizt sie, sich vollkommen in einen Raum einzufühlen und ihn für Ihre Zwecke zu benutzen.

Claire Zumstein

http://www.clairezumstein.ch

Claire Zumstein beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit den Medien Zeichnung in und mit dem Raum. In einigen ihrer Arbeiten zeigt sie die Fähigkeit eines Einzelbildes zur Bewegung. Zum Beispiel mit Effekten der wechselnden Perspektive, welche das Auge zwingen sich im Bild zu bewegen oder Wandbilder, welche den Betrachter sich selbst bewegen lassen. Mittels Architektur kann ein Bild teilweise verborgen werden und sich dann erst im Geiste der Betrachterin, des Betrachters vervollständigen und dort lebendig werden.


TAG: dufansn6719
Veröffentlicht am 19.03.2014 um 22:11 durch Von: Frank-M. Fischer in AUSGEHEN, DUISBURG, KULTUR, _Top-Meldung
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