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Infos zum Verfügungsfonds zur Revitalisierung der Duisburger Altstadt durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, GFW Duisburg und deren Kooperationspartnern.

Foto: Frank-M. Fischer

Verfuegungsfonds zur Revitalisierung der Duisburger Altstadt - Infos

Im Quartierbüro in der Duisburger Altstadt wurde heute von GFW Duisburg, den Quartiersmanagern und zahlreichen Kooperationspartner der Verfügungsfonds zur Revitalisierung der Altstadt vorgestellt und durch Stadt Duisburg und GFW das private Engagement der engagierten Unterstützer vorgestellt.

Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Statements dazu in unserem angefügten Videobeitrag.

Für alle mobilen Nutzer ist das Video auch hier zu finden.

Verfügungsfonds zur Revitalisierung der Duisburger Altstadt – der Anfang ist gemacht

Stadt und Wirtschaftsförderung würdigen privates Engagement engagierter Unterstützer

Reges Treiben herrschte heute Morgen im Quartiersbüro in der Beekstraße, kamen hier doch zahlreiche engagierte Unterstützer der Altstadt zusammen. Gefolgt waren sie damit der Einladung von Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, und den Altstadtmanagern, die sich bei den Sponsoren, Kooperationspartnern sowie den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums „Verfügungsfonds“ für die produktive Zusammenarbeit bedankten.

Zu den Vorreitern bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagements zählen: die Volksbank Rhein-Ruhr, der Gastronom des Restaurants „Brasil Live“ José Carlos Barreiras da Ponte, Markus und Constanze Drews, Immobilieneigentümer in der Altstadt, Daniel Staak, Immobilienverwalter der Gutencor GmbH, Lars Hoffmann, Inhaber vom City Electronicer, der Knüllermarkt, das City-Management Duisburg e.V., Bürgermeister Manfred Osenger, Michael Rüscher von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve sowie die Evangelische Kirche, vertreten durch Pfarrer Stephan Blank.

„Sie alle sind Vorbilder, die andere zum Nachahmen ermuntern können“, betont GFW-Chef Ralf Meurer. Auch die Quartiersmanager Yvonne Bleidorn und Francesco Mannarino wissen, dass die Entwicklung der Altstadt-Süd maßgeblich von der aktiven Mitwirkung anderer Multiplikatoren abhängt: „Ausschlaggebender Faktor sind Anwohner, Immobilieneigentümer und ansässige Einzelhändler“, erklärt Bleidorn.

„Für mich ist es selbstverständlich, mich finanziell im Rahmen meiner Möglichkeiten einzubringen, habe ich doch mein Restaurant in der Altstadt. Wird diese Stück für Stück revitalisiert, fühlen sich meine Gäste noch wohler und kommen noch lieber zu mir. Neben Stammgästen finden dann vielleicht auch neue Besucher den Weg ins Quartier“, so die Überlegung von José Carlos Barreiras da Ponte.

Yvonne Rettig, Leiterin Vorstandsstab der Volksbank Rhein-Ruhr, erklärt: „Wer will, dass sich etwas bewegt, der muss selbst den Anfang machen. Dann werden andere dem Beispiel folgen. Als Genossenschaftsbank ist es uns ein Anliegen, die kleinen und mittleren Unternehmer, die dort ansässig sind, auch durch unser soziales Engagement zu unterstützen.“
Constanze Drews, Immobilieneigentümerin in der Altstadt, ist sich sicher: „Der Anfang ist am schwersten. Und der ist jetzt gemacht: mit Kunst- und Begrünungsaktionen sowie einem überaus erfolgreichen Wintermarkt. Mit all dem tragen Wirtschaftsförderung und Stadt dazu bei, dass die Umsätze der Einzelhändler angekurbelt werden, das Viertel belebt wird und der Wert der Immobilien wieder zunimmt.“

Der Verfügungsfonds ist ein Instrument zur Revitalisierung der Altstadt. Mit den Mitteln des Verfügungsfonds sollen in möglichst kurzen Zeiträumen Projekte und Aktionen angestoßen und verwirklicht werden, die einen nachhaltigen Nutzen für die Altstadt-Süd haben. Dabei können ganz unterschiedliche Maßnahmen gefördert werden. Die Bandbreite reicht von Maßnahmen im öffentlichen Raum über Maßnahmen zur Stärkung der Stadtteilkultur oder der Belebung des Einzelhandels bis hin zu Mitmach-Aktionen. Das jährliche Budget aus dem Verfügungsfonds beläuft sich auf 30.000 Euro. Es setzt sich jeweils zur Hälfte aus öffentlichen und privaten Finanzmitteln zusammen. Über die Verwendung der Mittel und die Umsetzung der Maßnahmen entscheidet ein Gremium aus Quartiersakteuren und Vertretern der Stadt. Einer davon ist Ottmar Schuwerak, Leiter des Bezirksamts Duisburg-Mitte. Das Gremiumsmitglied weiß: „Die Fülle an Ideen ist zahlreich. Durch gute Kooperation öffentlicher und privater Akteure konnte bereits manches erreicht werden. Je mehr private Sponsoren für die Belebung der Altstadt gefunden werden können, desto mehr Aktionen können umgesetzt werden. Nur so kann die Altstadt nachhaltig und spürbar aufgewertet werden.“

Sollen Maßnahmen umgesetzt werden, so ist der private Anteil dabei grundsätzlich durch die Antragsteller selbst aufzubringen. In diesem Jahr konnte das Quartiersbüro allerdings durch das finanzielle Engagement eingangs genannter „Sponsoren“ auch andere Ideen realisieren. Dazu gehörten sowohl die Urban Art-Aktion an der Beginenstraße, bei der Leitpfosten durch den Künstler Martin Schmitz farbenfroh verschönert wurden, als auch die Begrünungsaktion „Gartenreich Altstadt-Süd“ von Prem Lüers entlang der Klosterstraße. Auch die aktuelle Weihnachtsbeleuchtung entlang der Münzstraße, Beekstraße, Kühlingsgasse und dem Calaisplatz, die Groß und Klein erfreut, wurde durch den Verfügungsfonds Wirklichkeit.


TAG: dufansn11889
Veröffentlicht am 08.12.2016 um 23:56 durch Von: Frank-M. Fischer in DUISBURG, WIRTSCHAFT, _Top-Meldung
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